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abgeknickter Trompetenbecher
 

Abgeknickter Trompetenbecher
 

Eine durch Korrosion zerstörte Pfeife

eine durch Korrosion
zerstörte Pfeife

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die erste Bestandsaufnahme



Um den tatsächlichen Zustand der Orgel feststellen zu können, beauftragte der Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde Borgentreich 1997 als Eigentümer den Orgelsachverständigen Uwe Droszella aus Rinteln mit einer umfangreichen Bestandsaufnahme und Dokumentation. Unterstützung erhielt die Pfarrgemeinde durch die Stadt Borgentreich sowie dem 1994 gegründeten Orgelförderverein.

In Zusammenarbeit mit Regionalkantor Jörg Kraemer wurden in mehrmonatiger Arbeit der in den verschiedenen Archiven zugängliche archivalische Bestand über Kloster Dalheim und Borgentreich gesichtet, die gesamte Orgelanlage, insbesondere das Pfeifenwerk, das Gehäuse und die wertvollen Windladen untersucht sowie Vergleiche mit anderen Orgeln vorgenommen.

Auf dem Orgelsymposium am 16.-18. September 1998 in Borgentreich wurden die Ergebnisse der Bestandsaufnahme vorgestellt. Im Anschluss daran wurde ein Rahmenplan erarbeitet, der Bestandteil der denkmalrechtlichen Erlaubnis wurde und die Grundlage für das Restaurierungskonzept darstellt.

Die Untersuchung ergab, dass insbesondere die "Grundorgel" (heutiges Hauptwerk) nicht auf Johann Patroclus Möller zurückzuführen sei, sondern ihr Entstehungszeitpunkt im (möglicherweise früheren ?) 17. Jahrhundert zu suchen sei. Nachforschungen ergaben, dass ein Vertreter aus der Orgelbaufamilie Bader als Schöpfer der bedeutenden Orgel in Frage komme, möglicherweise Johann Gottfried Bader.

Es gibt aber auch Hinweise, dass die Erbauung auf die Orgelbauschule um Johann Jacob John (1665 - 1707) aus Einbeck, der u.a. die Orgel in Hardehausen baute, zurückzuführen sei.

Weitere Hinweise auf den Erbauer erhoffe man sich bei dem Ausbau der Orgel im Rahmen der anstehenden Renovierung zu finden.

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