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Bildarchiv |
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Abgeknickter
Trompetenbecher
eine
durch Korrosion
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In Zusammenarbeit mit Regionalkantor Jörg Kraemer wurden in mehrmonatiger Arbeit der in den verschiedenen Archiven zugängliche archivalische Bestand über Kloster Dalheim und Borgentreich gesichtet, die gesamte Orgelanlage, insbesondere das Pfeifenwerk, das Gehäuse und die wertvollen Windladen untersucht sowie Vergleiche mit anderen Orgeln vorgenommen. Auf dem Orgelsymposium am 16.-18. September 1998 in Borgentreich wurden die Ergebnisse der Bestandsaufnahme vorgestellt. Im Anschluss daran wurde ein Rahmenplan erarbeitet, der Bestandteil der denkmalrechtlichen Erlaubnis wurde und die Grundlage für das Restaurierungskonzept darstellt. Die Untersuchung ergab, dass insbesondere die "Grundorgel" (heutiges Hauptwerk) nicht auf Johann Patroclus Möller zurückzuführen sei, sondern ihr Entstehungszeitpunkt im (möglicherweise früheren ?) 17. Jahrhundert zu suchen sei. Nachforschungen ergaben, dass ein Vertreter aus der Orgelbaufamilie Bader als Schöpfer der bedeutenden Orgel in Frage komme, möglicherweise Johann Gottfried Bader. Es gibt aber auch Hinweise, dass die Erbauung auf die Orgelbauschule um Johann Jacob John (1665 - 1707) aus Einbeck, der u.a. die Orgel in Hardehausen baute, zurückzuführen sei. Weitere Hinweise auf den Erbauer erhoffe man sich bei dem Ausbau der Orgel im Rahmen der anstehenden Renovierung zu finden.
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