|
Bildarchiv |
|
restaurierte Windlade
|
|
|
|
|
Das Gehäuse für das Rückpositiv wird in Entsprechung zum Hauptwerkgehäuse proportional verkleinert neu gebaut. Das Schnitzwerk des Hauptgehäuses wird restauriert, stabilisiert und gefestigt. Fehlende Teile sowie einzelne Schleier werden rekonstruiert. Ebenso wird mit der Rekonstruktion des Schnitzwerks für das neue Rückpositivgehäuse im Zuge dieses Bauabschnitts begonnen. Der zweite gewichtige Bestandteil dieses Bauabschnitts und der gesamten Orgelrestaurierung ist die Restaurierung aller Windladen, insbesondere der sechs Springladen. Alle Windladen werden auf ihren ursprünglichen Tonumfang sowie ihre ursprüngliche Teilung (Hauptwerk) zurück gebaut. Ebenso wird mit anderen Komponenten der Windladen (Ventile, Stockbohrungen, Raster etc.) verfahren. Im schonenden Umgang mit der Originalsubstanz wird die Dichtigkeit der Laden wieder hergestellt um eine stabile Windführung zum Pfeifenwerk zu gewährleisten. Zum Erreichen dieses Ziels sind umfangreiche Arbeiten an den Windstuben, Fundamentbrettern, Schubladen, Kanzellen und Stöcken erforderlich.
|