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Restaurierte Windlade
 

 restaurierte Windlade

 

 

  

 

 

 


3. Bauabschnitt 2007



Wesentlicher Bestandteil des dritten Bauabschnitts sind Gehäusearbeiten. Das Hauptgehäuse wird auf einen beweisbaren früheren Zustand zurückgebaut. Dabei werden die vor dem Umbau 1951/53 erkennbaren oberen Gehäuseabschlüsse sowie die Simse der Pedaltürme in ihrer Höhenstaffelung wiederhergestellt. Weitere Maßnahmen sind der Rückbau der Doppelstockfelder, die Stabilisierung des Grundrahmens, Ergänzung herausgesägter Teile des Gerüstwerks, Ergänzung der Rückwand, der Seitenwände sowie der Dächer. Alle Kränze werden neu verleimt und befestigt sowie die gerissenen Füllungen in Stand gesetzt.

Das Gehäuse für das Rückpositiv wird in Entsprechung zum Hauptwerkgehäuse proportional verkleinert neu gebaut.

Das Schnitzwerk des Hauptgehäuses wird restauriert, stabilisiert und gefestigt. Fehlende Teile sowie einzelne Schleier werden rekonstruiert. Ebenso wird mit der Rekonstruktion des Schnitzwerks für das neue Rückpositivgehäuse im Zuge dieses Bauabschnitts begonnen.

Der zweite gewichtige Bestandteil dieses Bauabschnitts und der gesamten Orgelrestaurierung ist die Restaurierung aller Windladen, insbesondere der sechs Springladen. Alle Windladen werden auf ihren ursprünglichen Tonumfang sowie ihre ursprüngliche Teilung (Hauptwerk) zurück gebaut. Ebenso wird mit anderen Komponenten der Windladen (Ventile, Stockbohrungen, Raster etc.) verfahren. Im schonenden Umgang mit der Originalsubstanz wird die Dichtigkeit der Laden wieder hergestellt um eine stabile Windführung zum Pfeifenwerk zu gewährleisten. Zum Erreichen dieses Ziels sind umfangreiche Arbeiten an den Windstuben, Fundamentbrettern, Schubladen, Kanzellen und Stöcken erforderlich.

 

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