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Bildarchiv |
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Klosterkirche Klosterkirche - Innenansicht
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Dort gründeten um 1430 Mönche des Ordens der Augustiner-Chorherren aus dem Kloster Böddeken bei Wewelsburg einen Wirtschaftshof. Jedoch brach das Klosterleben während des Dreißigjährigen Krieges (1618 – 1648) zusammen. Nach dem Krieg begann der Aufbau rasch, so dass innerhalb weniger Jahrzehnte eine modernisierte und erweiterte Klosteranlage entstand. Zeitlich parallel mit dem Aufblühen des Klosters nach dem Dreißigjährigen Krieg kann man die Entwicklung unserer Orgel vermutlich festmachen. Die „Grundorgel“ entstand bereits im 17. Jahrhundert. Die Abmessungen dieser alten Orgel lassen sich noch heute an erhaltenen Teilen der Gehäusekonstruktion ablesen. Die in Kloster Dalheim gepflegte reiche Musiktradition erforderte in den folgenden Jahrzehnten eine ständige Anpassung der Orgel an die sich entwickelnde Musizierpraxis. Im Zeitraum zwischen 1700 und 1710 erhielt die Orgel in Dalheim ein großes Rückpositiv mit 14 Registern, welches dem dortigen sehr langen Kirchenschiff Rechnung trug. Im gleichen Zug wurde dieser vergrößerten Orgel das Pedal angepasst. Die Windladen des Pedals und Pedaltürme stammen aus diesem Zeitraum. Um 1730 erhielt die Orgel eine Brustwerk hinzugefügt, bevor sie durch nochmalige Erweiterung um ein Register um 1750 ihre heutige Größe erhielt.
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