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Ansicht der Orgel 1937
 

Ansicht der Orgel 1937

 
Entwurfszeichnung von Fischer, 1950

Entwurfszeichnung von Fischer,
1950

 

 


In Borgentreich



Nicht einmal drei Jahrzehnte war die Orgel in Borgentreich im Einsatz. 1831 wurde mit dem Orgelbauer Isfording aus Dringenberg der Abbau der Orgel vertraglich vereinbart, da aufgrund ihrer Baufälligkeit ein Neubau der Kirche (1833-1836) unumgänglich war.

Während der Bauzeit erfolgte eine Einlagerung im Turm. Nach Fertigstellung der Kirche begann 1836 der Wiederaufbau der Orgel in ihrer mittlerweile nun dritten Kirche.

In der Folgezeit änderten sich sowohl die klanglichen als auch die technischen Vorstellungen im Orgelbau. 1872 wurden im Rahmen von Reparaturarbeiten auch einige Register ausgetauscht.

1924 erhielt die Orgel einen neuen Spieltisch mit einer pneumatischen Maschine zur leichteren Bespielbarkeit.

Nach dem zweiten Weltkrieg, den die Orgel unbeschadet überstanden hatte, wurde in den Jahren 1951 bis 1953 eine Restaurierung durch den Orgelbauer Paul Ott aus Göttingen durchgeführt. Hierbei wurde die historische Substanz an Springladen und Pfeifen nach zeitgenössischen, „modernen“ Vorstellungen verändert und erweitert. Neu zu bauende Teile der Orgel wurden in unpassenden Technologien und Materialien gefertigt.

 

 

 

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