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Bildarchiv |
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Die Orgel seit 1953
rechter Pedalturm (C-Seite)
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Mit diesen Worten
beschrieb bereits Mitte des vergangenen Jahrhunderts Prof. Dr. Christhard
Mahrenholz (1900-1980), führender Orgelexperte jener Tage, anlässlich
einer Untersuchung der Orgel am 31. Mai 1950 den Denkmalwert in einem Schreiben
an den damaligen Landeskonservator von Westfalen. Auch heute noch ist es in Fachkreisen unumstritten, dass das Instrument in der Katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist als größte Barockorgel Westfalens zu den bedeutendsten Denkmalorgeln Europas zählt. Ihren
Rang als herausragendes Denkmal hat diese Orgel einmal wegen des hohen Anteils
an erhaltener Pfeifensubstanz aus dem 17./18. Jahrhundert und insbesondere
wegen der im Hauptwerk, Pedal und Rückpositiv erhaltenen sechs Springladen. Die Orgel enthält auf drei Manualen und Pedal derzeit insgesamt 45 Register mit insgesamt 3306 klingenden Pfeifen. Die längsten Pfeifen der Orgel stehen im Prospekt (Schauseite) und gehören mit ca. 500 cm zu dem Register Principal 16´ im Pedal. Die kleinsten Pfeifen besitzen ein Länge von nur noch ca. 1 cm (ohne Fuß) und sind im Diskant der Mixturen und Zimbeln zu finden. Zuletzt wurde das Pfeifenwerk noch durch zwei Zimbelsterne ergänzt. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Dispositionen.
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